
03Industrieller Hanf & Rohstoffe
Agriverde
Industrieller Hanf für CO₂-negative Rohstoffe – vom Feld bis zum Endprodukt in Europa.
Über 70 % des in der EU geernteten Hanfstrohs bleiben ungenutzt oder werden unverarbeitet exportiert – bei lediglich zwölf industriellen Dekortikationswerken EU-weit. Gleichzeitig verpflichten CSRD/ESRS-E1 und steigende EU-ETS-Preise Automobilzulieferer und Bauträger zu dokumentierten, CO₂-armen Lieferketten.
Agriverde schließt diese Lücke mit dezentralen Hubs, die Hanf im Umkreis von 50–100 km verarbeiten. Faser, Schäben und Biomasse werden vollständig genutzt, angetrieben von Photovoltaik und Wärmepumpe – so entsteht regionale Wertschöpfung mit negativer CO₂-Bilanz.
Nutzhanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt – und gleichzeitig eine der innovativsten. Agriverde überführt diesen Rohstoff in ein dezentrales, energieautarkes Verarbeitungsmodell für Automotive und Bauindustrie. Kurze Lieferketten, Vollverwertung und Eigenenergie machen aus CO₂-armem Hanf eine industrielle CO₂-Senke.
Im Fokus
Dezentrales Hub-Modell
Kurze Lieferketten von 50–100 km statt Importabhängigkeit.
CO₂-negativ
PV und Wärmepumpe machen die Hubs weitgehend energieautark.
Zwei Endmärkte
Automotive und Bau – diversifiziertes Abnahmerisiko.
Information für Forschungspartner
Ausgangslage
Über 70 % des in der EU geernteten Hanfstrohs bleiben ungenutzt oder werden unverarbeitet exportiert – bei lediglich zwölf industriellen Dekortikationswerken EU-weit. Gleichzeitig verpflichten CSRD/ESRS-E1 und steigende EU-ETS-Preise Automobilzulieferer und Bauträger zu dokumentierten, CO₂-armen Lieferketten.
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Dekortikationswerke in der EU
70 %+
der EU-Hanfernte ungenutzt
94,3 Mrd. $
Markt Hanf-Baustoffe bis 2033
Das Verarbeitungsmodell
Vom Feld bis zum Endprodukt – vollständig in Europa. Dezentrale Verarbeitung im 50–100 km Radius rund um jeden Agriverde Hub.
Flächenstrategie
Westeuropa
Brachflächen-Rotation im Einzugsgebiet von 50–100 km.
Osteuropa
Vollbetrieb auf langfristig gepachteten Flächen.
Agriverde Hub
Dekortikation
Zwei Maschinen im 3-Schicht-Betrieb.
Photovoltaik
Dachleasing – energieautarker Betrieb.
Wärmepumpe
Prozesswärme für den Hub.
Vollverwertung
Faser, Schäben und Biomasse ohne Reststoff.
Endmärkte
Automotive / OEM
Langfaser für naturfaserverstärkte Kunststoffe – bis 80 % niedrigerer CO₂-Fußabdruck als Glasfaser.
Bauindustrie
Schäben für Hempcrete & Dämmung – CO₂-negativ über den Gebäudelebenszyklus.
CO₂-Bilanz im Materialvergleich
kg CO₂-Äquivalente pro kg Baustoff, Cradle-to-Gate (eigene Auswertung auf Basis veröffentlichter LCA-Studien).
Fünf Alleinstellungsmerkmale
Dezentrales Hub-Modell
Kurze Lieferketten von 50–100 km statt Importabhängigkeit.
Vollverwertung ohne Reststoff
Faser, Schäben und Biomasse werden vollständig genutzt.
CO₂-negativ durch Eigenenergie
PV und Wärmepumpe machen Hubs weitgehend energieautark.
Zwei Endmärkte gleichzeitig
Automotive und Bau – diversifiziertes Abnahmerisiko.
Flexible Flächenstrategie
Rotation in Westeuropa, Vollbetrieb in Osteuropa.
Warum jetzt
- CSRD/ESRS-E1 verpflichtet OEMs und Bauträger zu dokumentierter Scope-3-Transparenz.
- Strukturelle Unterversorgung: 12 EU-Werke decken die wachsende Nachfrage bei weitem nicht.
- Lokale Verarbeitung mit Ökostrom macht aus CO₂-armem Rohstoff eine industrielle CO₂-Senke.
Aktueller Stand & gesuchte Zusammenarbeit
Agriverde befindet sich im Aufbau der ersten Hub-Standorte. Wir suchen aktiv wissenschaftliche Partner für Anbauversuche, Verarbeitungstechnik, Materialentwicklung und Lebenszyklusanalysen.





